bührmann
www.hgv-herzberg.de


S A T Z U N G                                                                                        

des Heimat- und Geschichtsvereins Herzberg am Harz e. V.

 

1. Name und Sitz

 

    Der Verein führt den Namen „Heimat- und Geschichtsverein Herzberg am Harz e. V.“.

    Er hat seinen Sitz in Herzberg am Harz und ist beim zuständigen Amtsgericht in das

    Vereinsregister eingetragen.

 

2. Zweck

 

Der Heimat – und – Geschichtsverein Herzberg am Harz e.V. ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Vereinskasse.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 und folgende

    der Abgabenordnung 1977, und zwar durch die Heimat- und Geschichtspflege in

    Herzberg am Harz mit allen Ortsteilen und der näheren Umgebung, insbesondere durch:

    a) Erforschung der Vor- und Frühgeschichte

    b) Bearbeitung von Orts- und Familiengeschichte

    c) Sammeln, bewahren und pflegen von Brauchtum, Schrift- und Kulturgut

    d) Pflege der plattdeutschen Sprache und der örtlichen Mundarten

    e) Förderung der Bemühungen um die Erhaltung des Schlosses in Herzberg am Harz

        und seine Nutzung als Museum

    f) Durchführung und Förderung von kulturellen Veranstaltungen, die den o.g. Zwecken

       dienen

 

3. Mitgliedschaft

 

    Ordentliche Mitglieder können werden:

    a) Einzelpersonen

    b) Behörden und Körperschaften, insbesondere Schulen, kommunale Gebietskörper-

        schaften u.a. öffentlich-rechtliche Körperschaften

    c) Vereine und Firmen

    Ehrenmitglieder können werden:

    Frauen und Männer, die sich um die Geschichts- und Heimatpflege in unserem Raum

    besondere Verdienste erworden haben.

    Die Mitgliedschaft beginnt mit Eingang der schriftlichen Eintrittserklärung. Sie endet durch

    Austritt oder Ausschluß.

    Der Austritt ist schriftlich zu erklären.

    Über den Ausschluß eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Gegen dessen Beschluß

    ist die Berufung an die Hauptversammlung zu richten. Als Gründe für den Ausschluß

    kommen in Betracht:

    a) Missachtung der Zwecke des Vereins

    b) Unehrenhaftes Verhalten

    c) Nichtzahlung des Beitrags trotz wiederholter Mahnung

    Darüber hinaus kann die Hauptversammlung ein Mitglied aus anderen triftigen Gründen

    aus dem Verein ausschließen.


 

4. Geschäftsjahr, Mitgliedsbeitrag

 

    Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag. Er wird erstmals beim Eintritt in den Verein

    fällig, danach zu Beginn eines jeden Jahres. Die Höhe des Mitgliedbeitrages für

    natürliche Personen wird von der Hauptversammlung beschlossen.

    Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

    Die übrigen Mitglieder zahlen ihren Beitrag in einer mit dem Vorstand des Vereins

    vereinbarten Höhe.

 

5. Organe des Vereins

   

    Zur Erfüllung der Aufgaben des Vereins sind berufen:

    1. Der Vorstand

    2. Der Beirat

    3. Die Hauptversammlung

 

6. Der Vorstand

   

    Der Vorstand hat den Verein zu leiten und die laufenden Geschäfte zu führen.

    Er besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem

    Schriftführer.

    Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Hauptversammlung für die Dauer von

    drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied innerhalb der

    drei Jahre aus, so ist von der nächsten Hauptversammlung ein neues Vorstandsmitglied

    für den Rest der Wahlperiode zu wählen. Bis zur Neuwahl wird das verwaiste Amt von
    einem andren Vorstandsmitglied mit übernommen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind

    der 1. und der 2. Vorsitzende. Jeder ist für sich allein berechtigt, den Verein gerichtlich

    und außergerichtlich zu vertreten. Der Schatzmeister erhält Bankvollmacht.

 

7. Der Beirat

   

    Der Beirat soll den Vorstand bei seiner Arbeit unterstützen. Er besteht aus mindestens fünf

    Personen. Die Wahl erfolgt durch die Hauptversammlung auf die Dauer von drei Jahren.

    Wiederwahl ist zulässig. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Sprecher, der die

    Sitzungen des Beirats einberuft und leitet und der die erforderlichen Tätigkeiten

    koordiniert.

    Die Hauptversammlung kann von der Wahl eines Beirats absehen, solange die

    Mitgliederzahl des Vereins die Zahl hundert nicht übersteigt.

 

8. Die Hauptversammlung

   

    Die Hauptversammlung der Mitglieder ist das entscheidende Gremium des Vereins.

    Sie findet mindestens einmal im Jahr statt. Ihre Aufgaben sind insbesondere:

    a) Wahlen für den Vorstand und den Beirat

    b) Beschlussfassung über Haushaltsplan, Jahresrechnung und Mitgliedsbeiträge

    c) Wahl von zwei Rechnungsprüfern, wobei die gleichzeitige Wiederwahl beider

        Rechnungsprüfer zulässig ist

    d) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins

    Die Hauptversammlung ist öffentlich. Sie wird vom Vorstand einberufen. Die Einberufung

    erfolgt schriftlich mit einer Frist von 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung.

    Eine außerordentliche Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn dies von mindestens 25%

    der derzeitigen Mitglieder unter Angabe einer Tagesordnung verlangt wird.

    Die Hauptversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

    Ein Tagungsprotokoll ist vom Schriftführer oder einem Mitglied aus der Versammlung

    anzufertigen und vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben.

    Die ordnungsgemäß eingeladene Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der

    erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Alle Beschlüsse einschließlich der Wahlen

    erfolgen durch einfache Stimmenmehrheit. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der

    Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteilen der erschienenen Mitglieder

    erforderlich. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder

    erforderlich, wobei die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder schriftlich erfolgen

    muss. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Die Abstimmungen erfolgen

    durch Handzeichen. Auf Antrag eines Mitgliedes hat namentliche oder auch geheime

    Abstimmung zu erfolgen. Abwesende Mitglieder können zu den mit der

    Tagesordnung bekanntgegebenen Punkten schriftlich abstimmen. Das entsprechende

    Schriftstück muss dem Vorstand bis zum dritten Tag vor Beginn der Hauptversammlung

    durch eingeschriebenen Brief oder unter Zeugen zugegangen sein. Im übrigen ist das

    Stimmrecht nicht übertragbar, auch nicht durch schriftliche Vollmacht.

 

9. Rechte der Mitglieder

   

    Die Mitglieder des Vereins können Einrichtungen und Veranstaltungen des Vereins in

    bevorzugter Weise in Anspruch nehmen. In der Hauptversammlung ist jedes Mitglied

    antrags-, stimm- und wahlberechtigt.

 

10. Auflösung des Vereins

    

     Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines o.g. gemeinnützigen Zwecks fällt das

     Vermögen an die Stadt Herzberg am Harz mit der Auflage, es für Aufgaben der Heimat-

     und Geschichtspflege im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden.

 

Herzberg am Harz, den 12. November 1979

geändert am 22. Januar 2015eimar