Vereinsfahrt 2024 nach Stolberg und Bad Frankenhausen

Vereinsfahrt am 23. Mai 2024 nach Stolberg und Bad Frankenhausen: Besuch von Schloss Stolberg, Fahrt durchs Kyffhäuser-Gebirge, Panorama-Museum in Bad Frankenhausen und gemütlicher Abschluss mit Thüringer Bratwurst in Holbach.

Informationen

Unsere diesjährige Vereinsfahrt fand am 23. Mai 2024 bei herrlichem Reisewetter statt. Gemeinsam mit Mitgliedern des Fördervereins Schloss Herzberg ging es mit Reiseleiter Axel Huschbeck zunächst Richtung Oberharz.

Der Füllstand der Odertalsperre wurde begutachtet, ebenso der „Kahlschlag“ und das frische Grün rund um Braunlage. Die Hochebene bei Hasselfelde und die Abfahrt zum Südost-Harz nach Stolberg boten schöne Ausblicke – besonders der Blick auf das Josephskreuz.

Reisegruppe des Heimat- und Geschichtsvereins in Stolberg – im Hintergrund Schloss Stolberg.

Schloss Stolberg – Wiege der Oranier

Im idyllisch gelegenen Stolberg wurden wir von unserer Gästeführerin Elke Franke von ProHarz Tours begrüßt. Der kurze Fußweg hinauf zum Schloss Stolberg war angenehm – wer mochte, konnte einen Fahrservice nutzen.

Das sehr schöne Schloss wird als Wiege der Oranier bezeichnet. Hier wurde im Jahr 1506 Juliana von Stolberg und Wernigerode geboren, die Mutter von Wilhelm von Oranien und damit Ahnfrau des Hauses Oranien.

Vom 13. Jahrhundert bis 1945 war das Schloss Sitz der Grafen und Fürsten zu Stolberg. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte es sich von einer mittelalterlichen Burganlage zu einem Schloss mit Flügeln im Stil der Renaissance und des Barock. Ab 1951 diente es als DDR-Erholungsheim.

Seit 2002 befindet sich das Schloss im Besitz der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Es wird viel für den Erhalt der Anlage und der als Terrassen angelegten Gärten getan.

Im historischen Ambiente von Schloss Stolberg – unsere Gruppe bei der Führung mit Frau Franke.

Zeitreise mit Frau Franke und Mittagessen in Stolberg

Unsere Gästeführerin versetzte uns mit ihren Erzählungen, ihrer Kleidung und ihrer Sprache in die Zeit der Dienstmägde und ihres Lebens am Hof. Es war ein Vergnügen, ihren Ausführungen zu lauschen und sich in die alten Zeiten hineinzuversetzen.

Nach einem sehr guten Mittagessen im Hotel „Zum Kanzler“ trafen wir Frau Franke wieder – diesmal in der Rolle der Gattin eines Adligen. Bei strahlendem Sonnenschein führte sie uns auf einem kleinen Rundgang durch den Ort und zeigte uns die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten von Stolberg.

Unser Bus wartete bereits abfahrbereit und rückblickend kann man sagen: Stolberg ist jederzeit einen weiteren Besuch wert. Ein großes Dankeschön an Frau Franke!

Durch das Kyffhäuser-Gebirge nach Bad Frankenhausen

Die anschließende Weiterfahrt durch das Kyffhäuser-Gebirge nutzten manche Vereinsmitglieder für ein kleines Schläfchen. Axel Huschbeck unterhielt uns mit Geschichten und Informationen aus seinem großen Erfahrungsschatz vieler Harztouren. Danke, Axel.

In Bad Frankenhausen angekommen, bewunderten wir den schiefsten Turm Europas – er steht nicht in Pisa, sondern mitten in Frankenhausen. Unser nächstes Ziel war das beeindruckende Gebäude des Bürgerkriegs-Panoramas am Rande der Stadt, das noch zu DDR-Zeiten errichtet und nach der Wende fertiggestellt wurde.

Nach einer Kaffeepause im Panorama-Café wurde das imposante 360°-Bild bestaunt. Die Informationen zu den dargestellten Szenen erhielten wir individuell über Kopfhörer (Audio-Guide).

Stopp bei „Hans Wurst“ in Holbach – für viele der perfekte Abschluss der Fahrt.

Rückfahrt über Nordhausen und Holbach

Gegen 17 Uhr traten wir über Nordhausen die Rückfahrt an. In Holbach gab es dann noch einen überraschenden Garagen-Stopp: Wer wollte, konnte das Abendessen durch eine der besten Thüringer Bratwürste ersetzen.

Gegen 18:30 Uhr waren wir wieder pünktlich in Herzberg. Es hat allen viel Spaß gemacht – die Fahrt war beeindruckend, interessant und bestens organisiert.

Fazit und Dank

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzliches Dankeschön – gerne wieder! Die nächste Fahrt wird wieder an einem Samstag stattfinden.

Es war ein sehr schöner Tag.
Liebe Grüße, Ihre Regina Krellmann